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Studienreise in den Teutoburger Wald

Mit 32 Personen startete an Pfingstmontag eine Reisegruppe der Volkshochschule Baumholder unter der Leitung von Thea Maurer zu einer 5-tägigen Studienreise in den Teutoburger Wald. Am gleichen Tag konnte die Reisegruppe mit einem geführten historischen Spaziergang die Stadt Paderborn, an dem sie die nächsten 5 Tage Quartier bezog, kennenlernen. Die Paderquellen als auch der Dom einschließlich des Wahrzeichens von Paderborn, das berühmte Drei Hasenfenster waren Teil der Stadtführung. Der zweite Tag führte zum Hermannsdenkmal. Hier konnte die Gruppe von ihren Gästeführerinnen Interessantes über die Kolossalstatue des Hermann erfahren, die an den Cheruskerfürsten Arminus erinnert und wie es zu dem jetzigen Namen Hermann kam, als auch über den visionären Baumeister Ernst von Brandel. Am Nachmittag ging es zur Stadtführung nach Detmold, wo es viele historische Bauwerke im Stil der sogenannten Weserrenaissance zu entdecken gab. Zufällig fand am Abend die große Siegesfeier des SC Paderborns, anlässlich ihres Aufstiegs in die 1. Bundesliga statt. Einige der Teilnehmenden besuchten die Feier auf dem nahegelegenen Marktplatz und genossen die besondere Atmosphäre.

Am folgenden Tag ging es zum Schloss Bückeburg. Das prunkvolle Schloss, der große Schlossgarten, Mausoleum und die fürstliche Hofreitschule konnten hier besichtigt werden.

Die Weiterfahrt führte zum Kaiser Wilhelm- Denkmal an der Porta Westfalica. In 268 m Höhe am Weserdurchbruch gelegen, hatte man bei strahlendem Sonnenschein eine wunderbare Fernsicht ins Weserbergland.

Der 4. Tag führte nach Lemgo. Die Stadt gehörte im Spätmittelalter zu Hanse. Sie hat den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden und besticht somit über eine beeindruckende historische Altstadt mit über 300 Baudenkmälern, eines ihrer berühmtesten ist das sogenannte Hexenbürgermeisterhaus. Was es damit auf sich hat, wurde vom Gästeführer eindrucksvoll erklärt.

Auf der Rückfahrt wurde Station bei den Externsteinen gemacht. Hier handelt es sich um eine 40 m hohe Felsformation. Diese besondere Natursehenswürdigkeit bildete den Abschluss der Studienreise, bevor am nächsten Tag die Heimreise angetreten wurde.

Für alle Teilnehmenden war es eine wunderbare und interessante Reise.